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Presse

Schon bald erscheinen hier Presseberichte des Grundschulverbundes.





Ein Blick in die Vergangenheit:

Ein ausführlicher Bericht über das Schulfest 2011 an der Isselschule ist unter folgender Adresse zu finden:

http://www.isselburg-live.de/buntes-schulfest-an-der-isselschule



www.isselburg-live.de
28.11.09 -- Weihnachtsmarkt in der Isselschule

In der Isselschule gab es gestern nicht nur einen Weihnachtsmarkt, sondern auch 15 Jahre erfolgreiche Arbeit des Fördervereins der Schule zu feiern. Anlässlich dieser beiden Ereignisse hatten am vergangenen Montag alle Klassen zwar nicht schulfrei, waren aber von 8 bis 12:30 Uhr nicht mit Deutsch, Mathe oder anderen Fächern beschäftigt. Es wurde gebacken, gebastelt und gesungen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und der überaus große Andrang beim Weihnachtsmarkt belohnte die Kinder für ihre Mühe.

Musiklehrer Peter Kannengießer hatte mit den Schülern und Schülerinnen der Klasse 3A eine CD mit traditionellen Weihnachtsliedern aufgenommen. Nach der entsprechenden Bearbeitung am Computer wurden vierzig Exemplare gebrannt, die beim gestrigen Weihnachtsmarkt verkauft wurden.  

Heidi Kohl, die die Besucher gestern begrüßte, hatte aber noch einen weiteren Grund zur Freude zu vermelden. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren wurde auf dem Schulhof in den vergangenen Tagen ein Weidenpavillon erstellt. Derzeit sieht der Pavillon zwar noch wie ein Iglo-Zelt ohne Plane aus, aber das soll sich in der Zukunft ändern. Es werden noch Sitzgelegenheiten aufgebaut und durch Rankpflanzen wird sich dann eine wirkliche Kuppel entwickeln. "Die Schüler können den Pavillon beispielsweise als Rückzugsort zum Spielen, Lesen oder einfach nur zum Quatschen nutzen", erklärte Heidi Kohl. Auch als Outdoor-Klassenzimmer kann der Pavillon bei entsprechendem Wetter genutzt werden.

Für das leibliche Wohl war gestern bestens gesorgt. Es gab heiße Würstchen, heiße Waffeln und naütürlich heißen Glühwein. Für die Kinder standen diverse Kaltgetränke zur Verfügung.

Metallkuppel soll mal grüner Rückzugort werden

24.11.09 / bbv

Isselburg (bt). Sechs Väter, ein Opa und viele Zuschauer unterstützten am Samstagnachmittag den Förderverein der Isselschule bei seinem neuesten Projekt. In Eigenleistung errichteten die fleißigen Helfer eine Metallkuppel, die demnächst als Ruhe- und Rückzugsort von den Schülern genutzt werden kann. "Vor allem die Mädchen und die kleineren Kinder, die gerade aus dem behüteten Kindergarten in die Schule gewechselt haben, haben nicht selten Probleme, weil es auf dem Schulhof auch mal ruppig zugehen kann", erklärte Heidi Kohl, Sprecherin des Fördervereins der Grundschule. Die neue Kuppel soll, wenn sie begrünt ist, Geborgenheit und Schutz vermitteln oder auch nur für einen gemütlichen Pausenplausch zur Verfügung stehen. "Im Sommer könnte die Kuppel auch als luftiges Klassenzimmer zum Lesen oder Singen Verwendung finden", ergänzte Heidi Kohl. Die Planung des bis jetzt noch etwas futuristisch anmutenden Objekts hatte Fördervereinsmitglied und Steinbildhauer Hilmar Müller geleitet, der selbst auch kräftig mit anfasste. Mit Karl Imgrund stand den Hobby-Handwerkern ein Fachmann des städtischen Bauhofes zur Verfügung. "Da sind wir Herrn Hetkamp sehr dankbar, dass er uns so unterstützt hat. Er hat uns Tür und Tor geöffnet", lobte Kohl die unkomplizierte Hilfe der Stadt Isselburg. "Und wenn ein Vater auch noch beim Bauhof beschäftigt ist, dann läuft die Sache", fügte sie schmunzelnd hinzu. Kostenlos hatte Dieter Ehringfeld einen Bagger zur Verfügung gestellt, ohne den das Auskoffern der Baustelle nicht möglich gewesen wäre. Die restlichen Kosten belaufen sich auf etwa 5000€, die der Förderverein aus eigenen Mitten bestreitet. Der Bauhof wird noch eine Aufschüttung mit Kies als Bodenbelag veranlassen, bevor der nächste Wunsch des Fördervereins angestrebt werden kann. "Wir wünschen uns noch ein paar Bänke, die wir innen aufstellen können und hoffen, dass wir noch einige Sponsoren finden", verriet Heidi Kohl. Am Freitag, dem 27. November, wird die neue Kuppel dann offiziell beim Weihnachtsmarkt eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit soll auch das 15-jährige Bestehen des Fördervereins gefeiert werden. Für das richtige Ambiente sorgen die beim Projekttag selbst hergestellten Bastel- und Backwerke der Kinder, für Glühwein, Waffeln, Würstchen und Spiele für die Kinder ist bestens gesorgt.

 

Kinder entspannen unter einer Weidenkuppel

24.11.09 / nrz

Isselburg. Der Förderverein der Isselschule ermöglicht Mädchen und Jungen einen Rückzugsort. Das Projekt wird am 27. November auf dem Weihnachtsmarkt eingeweiht. Dann soll auch der 15. Vereins-Geburtstag gefeiert werden.

Die Betreuung von Projekttagen sowie Neuanschaffungen hat der Förderverein an der Isselschule bereits möglich gemacht. Zu seinem 15-jährigen Bestehen hat er sich mehrere Aktionen einfallen lassen – wie den Aufbau einer Weidenkuppel auf dem Schulhof. Sie soll den Mädchen und Jungen, die es in den Pausen mal etwas langsamer angehen wollen, als Rückzugspunkt dienen. Hier finden Kinder ein ruhiges Eckchen, beispielsweise zum Lesen. Außerdem bietet die Weidenkuppel an wärmeren Tagen die Möglichkeit, sich in ein Sommerklassenzimmer zu verwandeln.

Heinz Hetkamp, Leiter der städtischen Steuerungsdienste, unterstützte das Vorhaben und stand Hilmar Müller vom Förderverein beratend zur Seite. In das Projekt involviert war ferner der Baubetriebshof der Stadt. Der Verein freute sich darüber, dass Dieter Ehringfeld (GaLaBau) gratis einen Bagger zum Auskoffern der Erde zur Verfügung stellte.

Alle Beteiligten wollen die Weidenkuppel am Freitag, 27. November, auf dem Weihnachtsmarkt der Schule einweihen. Dann soll auch der 15. Geburtstag des Fördervereins gefeiert werden. Der Weihnachtsmarkt, auf dem die Schüler Bastelarbeiten und Selbstgebackenes anbieten, ist von 16.30 bis 19 Uhr geöffnet.

 

Weidenkuppel für die Kinder

21.11.09/ stadtkurier

Isselburg (cs). Der Förderverein der Isselschule feiert sein 15-jähriges Bestehen mit unterschiedlichen Aktionen. Am heutigen Samstag, 21. November, werden die Mitglieder des Fördervereins im Schulhof der Isselschule eine Weidenkuppel errichten, die den Kindern als Rückzugspunkt dienen soll. Zudem könne die Kuppel als Sommerklassenzimmer gebutzt werden, so Heidi Kohl vom Förderverein. Dank der Unterstützung der Stadtverwaltung und der Firma GaLaBau kann mit den Arbeiten um 13 Uhr begonnen werden. Eingeweiht wird die Weidenkuppel im Rahmen des Weihnachtsmarktes der Schule am Freitag, 27. November von 16.30 bis 19 Uhr. Dann wird auch das 15-jährige Bestehen des Fördervereins begangen.

Ein weiterer Korb für die Isselschule

06.10.2008 / bbv

ISSELBURG. Der Förderverein der Isselschule hat am Samstag einen zweiten Basketballkorb auf dem Hof der Grundschule aufgestellt. Möglich wurde dies nicht nur durch die freiwillige Hilfe vieler Väter - sondern auch durch die fleißige Laufbereitschaft der Grundschüler. Diese hatten nämlich im Mai an einem Sponsorenlauf teilgenommen. Und für jede erlaufene Runde bekamen sie von den Sponsoren einen Geldbetrag gespendet. Damit finanzierten sie den zweiten Basketballkorb auf ihrem Schulhof. Um 7.30 Uhr in der Frühe begannen am Samstag die Erdarbeiten auf dem Schulhof. Die Firma Ehringfeld hatte dazu einen Bagger zur Verfügung gestellt, den Beton spendete die Firma Garden Highlights. Nicht nur Väter packten fleißig mit an - auch Schüler aus der vierten und zweiten Klasse halfen eifrig beim Graben mit, berichtete Anja Schüler vom Förderverei der Isselschule. Ihr Dank galt besonders Marc Hetkamp, der das Projekt fachkundig geleitet habe, so Schüler.

Laufen für neuen Basketballkorb - Sponsorenlauf 2008

16.05.2008 / Lokalausgabe NRZ
ISSELBURG. Am morgigen Samstag, 17. Mai, startet um zehn Uhr der erste Sponsorenlauf auf dem Schulgelände der Isselschule an der Drengfurter Straße. Die Dritt- und Viertklässler werden zuerst versuchen, innerhalb einer Stunde möglichst viele der auf zehn Runden begrenzten 400 m-Strecke um die Schule zu erlaufen. Um elf Uhr gehen dann die Erst- und Zweitklässler an den Start. Von den pro Runde erlaufenen Geldern der selbst gesuchten Sponsoren soll ein zweiter Basketballkorb für den Schulhof mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung des Fördervereins angeschafft werden. Da den Viertklässlern wenig Zeit bleiben wird, den Korb zu nutzen, erhalten sie einen kleinen Anteil des erlaufenen Geldes als Finanzspritze für ihre bevorstehende Abschlussfahrt oder -feier. Während des Laufes sind alle Freunde und Bekannte der Schule eingeladen, die jungen Sportler anzufeuern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Bei Regen wird der Lauf kurzfristig abgesagt.

"Schüler waren hochmotiviert"
21.05.2008 / Lokalausgabe NRZ
ISSELBURG. Ein voller Erfolg war der erste Sponsorenlauf der Isselschule. "Die Schüler waren hochmotiviert", stellte eine Lehrerin fest. Zunächst stand der Start der Dritt- und Viertklässler und eine Stunde später der der Erst- und Zweitklässler auf dem Programm.

Die Kinder versuchten, innerhalb einer Stunde möglichst viele der auf zehn Runden begrenzten 400 Meter-Strecke zu absolvieren. Von den pro Runde erlaufenen Geldern der selbst gesuchten Sponsoren soll - auch mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins - ein zweiter Basketballkorb für den Schulhof angeschafft werden. Dazu bei trug auch der Kuchenverkauf.

Weil die Viertklässler der Isselschule den Basketballkorb allerdings kaum noch selbst werden nutzen können, gibt's einen kleinen Teil des Veranstaltungserlöses für die kommende Abschlussfahrt oder -feier. Schüler der Isselschule starteten zum Sponsorenlauf und sie waren erfolgreich: Der Schulhof kann mit einem zweiten Basketballkorb bestückt werden. (Foto: Klaus Janssen

 

Schulfest 2007

So passend wie ein präziser Schlag

VON LARS OTTEN
Die Gemeinschaftsgrundschule Isselburg heißt ab sofort „Isselschule“. Beim „Frühlingsfest“ an der Drengfurter Straße wurde die Einrichtung nun offiziell umbenannt. Bei der Enthüllung ging es stürmisch zur Sache. Das neue Namensschild ist nicht nur bunt, sondern symbolisiert auch die Issel.
 
ISSELBURG Eigentlich wollte Bürgermeister Adolf Radstaak das neue Namensschild der Isselschule enthüllen. Doch der Wind kam ihm dazwischen – und wehte das verdeckende Tuch vorher zu Boden.
 
Bei einem „Frühlingsfest“ wurde die städtische Gemeinschaftsgrundschule Isselburg in „Isselschule“ umbenannt. „Jedes Kind muss einen Namen haben“, sagte der Bürgermeister bei der Einweihung. Die Umbenennung sei eine schöne Sache, die zur Identifikation der Schüler, Eltern und Lehrer mit der Grundschule beitrage. Schulleiterin Monika Zilligen bedankte sich bei allen Beteiligten.
 
Der neue Name sei eine „Gemeinschaftsproduktion“ der Schüler, Lehrer, Stadträte und des Fördervereins der Gemeinschaftsgrundschule, berichtete Theo Suchland, Sprecher des Fördervereins. Im Vordergrund der Namensfindung habe gestanden, dass die neue Bezeichnung prägnant und einprägsam sei, fügte er hinzu. Besonders die Schüler sollten sich mit dem Namen identifizieren können, was auch in der bunten Gestaltung des Namensschildes zum Ausdruck komme, sagte Suchland. Das Doppel-S im Schulnamen soll die Issel symbolisieren.

Von allen Vorschlägen wurde der Name „Isselschule“ ausgewählt, weil die Schule an der Drengfurter Straße direkt an der Issel liegt. Weitere Anregungen waren zum Beispiel „Herzog-Adolph-Schule“ oder „Herzog-von-Cleve-Schule“, die sich auf verdiente Persönlichkeiten beziehen.
Eltern, Schüler und Lehrer freuen sich über den neuen Namen. „Der Name passt genau, da hat man den Nagel auf den Kopf getroffen“, findet etwa Martin Rauer. Die ganze Schule befinde sich im Umbruch, da biete sich ein neuer Name an. Rauer gehört ebenso zu den Eltern wie Jörg Hübers, der am Rande der Veranstaltung lobte: „Die Schule hat endlich einen eigenständigen Namen.“ Auch die Kinder hätten den Namen sofort angenommen, ergänzte Rauer. „Der Name passt einfach“, sagte Lehrerin Bärbel Krause-Janssen. Ihr war der alte Name zu sperrig. Zudem harmoniere der neue Name gut mit der Namensgebung der Strombergschule, für die auch eine örtliche Landschaftsbezeichnung eingefügt worden sei. „Man muss auch auf das Große schauen“, erklärte sie.
 
Zum weiteren Programm des Schulfestes, das am Nachmittag stattfand, gehörten eine Tanzaufführung von Schülern, eine Dichterlesung und offenes Singen für Schüler, Eltern und Lehrer. Darüber hinaus gab es viele Angebote zum Basteln und Spielen. Besonderer Andrang herrschte beim Kinderschminken. Für die Fußballfans gab es aktuelle Informationen zum 33. Spieltag der Fußballbundesliga.
(bbv 13.05.2007)

Vernissage

ISSELBURG (bve) Der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Isselburg lädt am Freitag, 15. September, zu einer Venissage in die Räume der Schule ein. Zwischen 15.30 Uhr und 18 Uhr werden Kunstwerke der Schüler ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Der Erlös geht an den Förderverein, der von dem Geld Spiele und Arbeitsmaterialien für die Schüler anschaffen möchte. Die kleinen Künstler werden unter anderem mit Acryl bemalte Leinwände zu zwei oder drei Euro, Grußkarten zu 50 Cent und bemalte Glasflaschen zu zwei Euro anbieten.

© Bocholder-Borkener Volksblatt   

Vernissage mit Märchenstück
ISSELBURG (ede) Am Freitag, 15, September, veranstaltete die Grundschule Isselburg zum ersten Mal eine Vernissa­ge anstelle des Sommerfestes im vergangenen Jahr. Die Schüler der ersten bis vierten Klassen malten und gestalte­ten mit Freude und viel Ta­lent Bilder und Postkarten sowie ganz tolle Vasenmalereien. Die verschiedenen Materialien dafür wurden vom Förderverein gespen­det. Zu Beginn der Veran­staltung spielten einige der Schulkinder mit lustigen Einlagen das Märchenstück „Cinderella” und die kleinen Künstler wurden begeistert gefeiert. Von den Eltern wur­de leckerer Kuchen gestiftet, an dem sieh die Besucher mit einer Tasse Kaffee gegen ein kleines Entgeld konnten und von dessen Erlös Kinderspielzeug angeschafft werden soll. Wegen des guten Erfolges in diesem Jahr soll diese Kunstausstellung im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder stattfinden.

© NRZ  

ISSELBURG (bve) Grundschülerin Angelina Uckert (9) zog gestern am späten Nachmittag Bilanz. „Ich ha­be drei Bilder gemalt”, erzählte sie im Flur der Gemeinschaftsgrundschule Isselburg. „Alle drei sind verkauft.“ Wie Angelina ging es vie­len Kindern auf der „Vernissage”, die der Förderverein der Grundschule lsselburg gestern Nachmit­tag veranstaltete. „Die meisten Bil­der sind weg”, sagte die Förderver­eins-Vorsitzende Sabine Kreyen­brink.
Die rund 170 Grundschüler hat­ten ihre Bilder in den Tagen vor der Ausstellung gemalt. Gestern war dann Verkaufstag in der Schule. El­tern, Großeltern, Onkel und Tanten 'kamen, um die Bilder zu sehen - und um dem Nachwuchs die Werke abzukaufen. Bis zu drei Euro koste­te ein Bild, Grußkarten gingen für 50 Cent weg. „Mit dem Geld unterstützen die Kinder unsere Arbeit", sagte Sabine Kreyenbrink. Und auch viele Eltern trugen ihr Scherflein bei: 30 Kuchen standen zum Verkauf bereit, alle selbst gebacken. Von dem Geld sollen zum Beispiel Spiele oder Bücher angeschafft werden. Jüngste Errungenschaft des Fördervereins sei .eine neue Tischtennisplatte gewesen, so Kreyenbrink. Schulleiterin Monika Zilligen freute sieh über die Aktion des Fördervereins. »Es war zwischenzeitlich richtig voll", sagte sie.

© Bocholder-Borkener Volksblatt

Sportanlage  

ISSELBURG (chs). Die Isselburger Grundschule hat jetzt eine neue Sportanlage. Bürgermeisterin Margret Koch weihte die Laufbahn und die Weitsprunganlage am Wochenende beim Schulfest ein. "Isselburg ist eine aktive Stadt", betonte die Bürgermeisterin. Das sehe man auch an diesem Beispiel.
Die Stadt hatte das Gelände hinter der Grundschule und das nötige Gerät zur Verfügung gestellt. Ganz leicht sei diese Entscheidung nicht gefallen, meinte Koch. Das Grundstück an der Issel hätte ebenso gut als Baugrundstück freigegeben werden können. Man habe sich dann aber doch sehr schnell für die Kinder entschieden - gerade, um Isselburg aktiv zu halten.
Schulleiterin Monika Zillingen verwies in ihrer Ansprache auf diegleiche Symbolik. "Wir wollen Bewegung in die Schule bringen", begründete sie den Bau der Laufbahn. Geist und Gemeinschaft sollten die Schüler und Lehrer noch lange so begleiten, wie sie es bei dem Projekt Sportanlage getan hätten, so Zilligen.
Zwischen den Reden sangen die Kinder gemeinsam das Lied vom flinken Karnickel Augustin: ein Kind hoppelte dazu in Kaninchenverkleidung um die Sportanlage. Zusammen mit Bürgermeisterin Koch durfte das kleine "Karnickel" dann das Band vor der Laufbahn durchschneiden. "Augustin" nutzte dann gleich die Gelegenheit, um die ganze Länge der Bahn abzulaufen.
Die Einweihung fand im Rahmen des Schulfestes statt. In der ganzen Schule hatten Kinder Stellung bezogen, um die Besucher zu überraschen. Die Turnhalle hatte sich komplett in eine Piratenlandschaft verwandelt, vorbereitet von den Klassen 2a und 4b. In der Aula führte die Klasse 2b in selbst gefertigten Kostümen das Theaterstück "Die Bremer Stadtmusikanten" auf.
Die Schüler der Klasse 3a hatten unter dem Motto "Im Land der Dichter und Denker" über 100 sechszeilige Gedichte geschrieben. Vom Frühling, Sommer oder dem Lieblingsessen und anderen Themen handelten sie. Stolz trugen die Kinder die besten Gedichte beim Schulfest vom Rednerpult aus vor. Als Band wurden die Gedichte später zum Kauf angeboten.
Den ganzen Nachmittag standen für Besucher zudem ein Spielmobil sowie viele Spielstationen und Verkaufsstände zur Verfügung.

© Bocholder-Borkener Volksblatt                                       Im BBV veröffentlicht am: 27.05.2003 im Ressort: Isselburg

Knister

ISSELBURG (wit). Gespannt sitzen die Isselburger Grundschüler im Pfarrzentrum. "Bücher entstehen aus Büchern", erklärt ihnen der Weseler Kinderbuchautor Knister. Die katholische öffentliche Bücherei hat ihn eingeladen, nachträglich zur Feier ihres 150-jährigen Bestehens im letzten Jahr. "Alle, die Bücher schreiben, haben Bücher von anderen gelesen", sagt Knister. Er gehe auch gerne ins Kino. "Bücher entstehen aus Filmen." Und die Geschichte, die er nun erzählen wolle, sei aus der Zeitung. "Der Anfang der Geschichte ist eine wahre Geschichte", so Knister. Vor drei, vier Jahren habe er in den Zeitungen gelesen, dass ein Känguru aus dem Zoo entwich, mehrere Tage habe man gebraucht, dieses Känguru zu fangen. "Wer verflixt ist Yoko?" Für dieses Kinderbuch griff Knister die Geschichte auf. "Aber ein Kind sollte das Tier fangen, nicht der Zoo oder die Polizei", erklärt er den Schülern. Und: "Ich wollte kein Känguru nehmen." Ein Tier mit großen Augen sollte es sein, komisch sollte es sein, ein Zottelfell sollte es haben... Und während er das erzählt, zeichnet er mit schnellen Strichen ein Wesen, das einem Eisbärbaby ähnlich sein soll: Yoko. Die Kinder amüsieren sich bei jedem Strich. Wenige Sekunden später ist Knister Yoko, dann ist er Pia, die dieses Tier findet, dann Lucas, in den Pia verliebt ist. Mit glänzenden Augen verfolgen die Kinder das Rollenspiel. Jetzt liest Knister aus seinem Buch vor, jetzt spielt er einen Affen und nun? Er greift zur E-Gitarre. Die Kinder hüpfen hoch. Er gibt den Klatschrhythmus vor. Die Kinder lassen ihre Hände aufeinander prallen und bewegen sich im Takt. Dann singen sie alle aus Leibeskräften: "Jetzt kommt Yoko!"
Ein Rocksong des "kleinen Powerpelzes". Denn Knister ist schließlich nicht nur Autor, auch wenn das jetzt sein Hauptberuf ist. Er ist auch Musiker, hat früher Lieder für "Die Sendung mit der Maus" und die "Sesamstraße" geschrieben und gespielt. Auch sein Yoko-Rock kommt an. "Gibt´s das auch auf CD?", fragt ein Junge begeistert. Knister muss verneinen. "Aber bald", sagt er. Nun dürfen die Kinder ihm Fragen stellen. Die Hände fliegen nach oben, jeder kommt der Reihe nach dran. Doch die Fragen der Grundschüler wollen kein Ende nehmen, irgendwann muss Knister sagen: Schluss jetzt, denn nun ist Hexe Lilli ´dran.
Aber Lilli ist eigentlich keine Hexe, sie ist ein Mädchen. Und ihr Bruder Leon, der "Pampas-Rocker" geht ihr auf... "den Keks!", rufen die einen Kinder, "die Nerven!" die anderen. Knister zieht die Jungen und Mädchen abermals in seinen Erzähl- und Spiel- Bann. Eine Stunde lang hatte es im Pfarrheim bereits mit anderen Kindern "geknistert" - den Schülern der Klassen eins und zwei. Auch sie lernten Lilli kennen, das Mädchen, mit dem Knister seit zehn Jahren solch einen Erfolg hat.
Vor allem in Spanien, berichtet der Kinderbuchautor und zeigt die neuste Bestsellerliste aus diesem Land. Direkt unter Harry Potter steht ein Lilli-Buch. In Spanien habe Lilli eine ähnliche Funktion wie Pippi Langstrumpf bei uns vor 30 Jahren, erklärt Knister. Ein Mädchen, das stark ist. Das seine Probleme selbst löst. Nicht durch Zauberei, sondern durch die eigene Kreativität. Ein Vorbild für die heranwachsenden Mädchen. Für ihre Emanzipation in einer von Männern dominierten Welt.
Aber auch in anderen Ländern begründete Hexe Lilli Knisters Erfolg. Weshalb in den USA zurzeit eine 26-teilige TV-Serie über diese Hexe gedreht wird, die keine Hexe ist. Die renommierte BBC unterstützt das Millionen teure Filmprojekt, in das auch 500000 Euro Filmförderung aus Deutschland fließen. 2005 soll die Fernsehserie auch im deutschen Kika und WDR zu sehen sein.
Einen Vorgeschmack bekommen nun auch die Isselburger Grundschüler der Klassen drei und vier. Knister liest aus "Hexe Lilli auf Schloss Dracula" - seinem neusten Lilli-Buch. "Das dürft ihr nicht vor dem Schlafengehen lesen", rät er den Kindern zum Schluss. Zu spannend und gruselig sei dafür dieses Buch. Zum Abschied gibt´s noch einmal Rock. Die Kinder springen begeistert von ihren Stühlen auf: "Jetzt kommt Yoko!" singen, tanzen und hüpfen sie.

© Bocholder-Borkener Volksblatt                                       Im BBV veröffentlicht am: 31.10.2002 im Ressort: Isselburg

ISSELBURG (wit). "Es KNISTERT in der Bücherei!" Unter diesem Motto spielt, singt und liest der Kinderbuchautor Knister heute im katholischen Pfarrheim aus seinen Büchern vor. Von 8.30 bis 9.30 Uhr will er die Grundschulkinder der ersten und zweiten Klasse in seinen Bann ziehen, von 10 bis 11 Uhr dann die Kinder der dritten und vierten Klasse.
Knister, der seinen Vornamen nicht genannt haben will, ist seit 1978 freischaffender Kinderbuchautor. Mehr als 30 Bücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, sind inzwischen von ihm erschienen. Vielen Jungen und Mädchen ist Knister, der 1952 geboren wurde, auch von seinen Musikkassetten bekannt. "Seine Theaterstücke werden an internationalen Theatern gespielt", heißt es in einer Pressemitteilung.
Nach mehreren Jahren Kinderfunk und Fernseharbeit hat Knister sich in der letzten Zeit auf das Kinderbuchschreiben konzentriert. Bereits sein erster Roman für Kinder, "Ludger Jochmann", landete auf Anhieb auf Platz eins der Bestsellerliste der Wochenzeitschrift "Die Zeit".
"Wäre Knister Amerikaner würde man ihn wohl einen Entertainer für Kinder nennen", heißt es in der Pressemitteilung des Verlages. Denn Knister schlüpfe bei seinen lebendigen "Leseaktionen" in die Rollen seiner Buchfiguren und verstehe es rasch, auch die Zuschauer zu Mitspielern zu machen.
So entstehe eine "knisternde" Mischung aus Theater, Livemusik, großflächig gemalten Skizzen und Aktion voll sprühender Phantasie und einfühlsamer Spielfreude.

© Bocholder-Borkener Volksblatt                                       Im BBV veröffentlicht am: 29.10.2002 im Ressort: Isselburg

Karibuni Watoto

WERTH (stt). Die Hyänen schnuppern am Hinterteil der Kinder. Laut schreien sie! Aus Leibeskräften! Jedoch nicht aus Angst, sondern weil es dazugehörte zu "Ledjotsch". Auch bei diesem Lied, das auf Deutsch "Kinder" heißt, sollten die Knirpse aus den Grundschulen Anholt, Isselburg und Werth mitmachen. Gestern gab es fremdländische Klänge nur für sie. "Karibuni Watoto" gastierte in der Werther Stadthalle und spielte Lieder vom schwarzen Kontinent.
Schon bevor es losging übten die rund 500 Erst- und Zweitklässler das Klatschen. Zuerst noch zaghaft. Das reichte Sängerin Josephine Kronfli aus Äthiopien nicht: "Bis nach Afrika ist das bestimmt noch nicht gelangt", sagte sie und forderte mehr. Das ließen sich die Steppkes nicht zweimal sagen und legten los. Ohrenbetäubend war das Gejauchze und Geklatsche.
"Wir haben für euch Lieder aus Afrika mitgebracht, die wir für und mit euch singen wollen", begrüßte Pit Budde die Schüler. Und beim ersten Stück waren sie mit von der Partie, sangen "Zamenamenaeoh". Das war gar nicht so schwer. Also mitgemacht und gleich eine Zugabe gefordert, wieder lautstark. Nur Ahmet Bektas an Conga und Djembe konnte letzlich für die notwendige Ruhe sorgen.
Statt nur mit dem Mund die Band zu unterstützen, gingen die Hände bei "Ukuti", einem Lied aus Tansania, in die Höhe. Wie Palmblätter im Wind wiegten die Arme hin und her. Schließlich handelte das Lied unter anderem von den exotischen Bäumen. Allerdings sangen Pit Budde, Carlos Mampuja und Josephine Kronfli diesmal nicht nur in der Originalsprache Suaheli. Auf Deutsch ging es auf eine Reise durch die afrikanische Obstwelt.
Auf die Frage von Pit Budde: "Wer kennt denn das Lied `Der Löwe schläft heut Nacht`?" gab es ein lautes "Ich" von den Kindern. Die Originalversion des Liedes, das als "The lion sleeps tonight" vielfach gecovert wurde und auf Deutsch im Film "König der Löwen" zu hören ist, kommt aus Südafrika. Und obwohl das Stück eher langsam ist, veranstaltete der Angolaner Carlos Mampuja auf der Bühne eine kleine Party. So brachte er die für Afrika typische Freude an der Musik in die Werther Stadthalle.
"Irgendwie war es schon komisch mit den fremden Sprachen", sagte die achtjährige Laura nach dem Konzert. Aber das Mitmachen bei den Liedern hat ihr wie auch dem gleichaltrigen Philipp Spaß gemacht. Ebenfalls war Dieter Theyssen, Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule Anholt, voll zufrieden mit Teil eins des Konzerts. Denn nach den unteren Klassen durften die übrigen auf die musikalische Entdeckungstour gehen. "Afrika ist immer ein Thema für die Kinder. Sie kennen viele der Tiere", erklärte Theyssen, warum er sich stark gemacht hat für das Konzert und gemeinsam mit den Fördervereinen der anderen beiden Grundschulen "Karibuni Watoto" einlud.


© Bocholder-Borkener Volksblatt                                       Im BBV veröffentlicht am: 19.04.2002 im Ressort: Isselburg

Büchereieröffnung

ISSELBURG (wit). "Wenn es keine Bücher gäbe, gäbe es keine Leseratten. Wenn es keine Bücher gäbe, wäre die Menschheit dumm. Wenn es keine Bücher gäbe, wäre nie die Schule entstanden." Dieser Spruch stammt von der neunjährigen Alissia Fritz aus Isselburg. Ihre Lehrerin Anja Gläser fand ihn so toll, dass sie damit den offiziellen Teil der Büchereieröffnung in der Isselburger Grundschule schloss. Der Klassenraum gegenüber der Aula, der künftig als Schulbücherei dient, war gestern proppenvoll. Die Kinder der Klassen 3 und 4, aber auch einige Eltern hatten sich dort versammelt, um den Tag gebührend zu begehen. 300 bis 350 Kinderbücher hatte Gläser mit Mitteln des Fördervereins der Schule, aber auch durch einige Verlagsspenden zusammen bekommen. Das ist nicht viel, aber immerhin ein Anfang. Denn: "Bisher gab es in den Klassen nur einige, total alte Bücher nach der alten Rechtschreibung", berichtet Gläser, die seit einem Jahr an der Schule unterrichtet. Deshalb habe sie die Initiative ergriffen.
Ein paar Verlage hätten ihr beim Kauf der Bücher einen "Prüfrabatt" gewährt, doch nur ganz wenige spendeten, so die Lehrerin. Zu diesen wenigen gehörte der Geest-Verlag aus Norddeutschland. Ein Ein-Mann-Betrieb. Der Verleger Alfred Büngen war gestern extra nach Isselburg gekommen. Zusammen mit dem Autor Simak Büschel (alias Daniel Schneider), der das Kinderbuch "Oropoi - oder wie die Paviane zu ihrem roten Hintern kamen" schrieb, gestaltete er für die Kinder einen "Morgen in Afrika". Der eine mit rund 40 Schülern in der Aula, der andere in der neuen Bücherei, in der ab Montag Janoschs "Lari Fari Mogelzahn" oder Peter Härtlings "Theo haut ab" ausgeliehen werden kann.
"Wie stellt ihr Euch Afrika vor?", fragte Büschel, der auf diesem Kontinent als Jugend-Betreuer Erfahrungen sammelte. "Gibt es dort Städte wie Isselburg?" - "Nein!", ertönte es von allen Seiten. Und "oh", als Büschel den Kindern berichtete, dass es in Kenia nicht nur Menschen gibt, die mit Pfeil und Bogen arbeiten, sondern auch richtige Großstädte wie Köln.

© Bocholder-Borkener Volksblatt                                       Im BBV veröffentlicht am: 09.03.2002 im Ressort: Isselburg

 

  Wir danken den Sponsoren für die Unterstützung unserer Kinder.